Übungsleiter: Carsten Gänzleel. 04193 / 965729

                      Ausführliche Erklärung zu Badminton                      

1.  EINLEITUNG

Badminton, Rückschlagspiel für zwei bzw. vier Personen, das in der Halle mit Schlägern und einem Federball gespielt wird. 

Es wird als Einzel (für Frauen und Männer), Doppel und Mixed gespielt. Ziel des Spieles ist es, 

den Federball so ins gegnerische Feld zu schlagen, dass der Gegner ihn nicht den Regeln entsprechend, 

d. h. ohne den Boden zu berühren, zurückspielen kann. Als Freizeitsport wird das Spiel auch Federball genannt.

2.  SPIELFELD

Das Spielfeld ist 13,40 Meter lang und 6,10 Meter breit (im Einzel 5,18 Meter). Das Netz mit einer Breite von 76 Zentimetern 

teilt das Feld in zwei gleich große Hälften. Es ist so gespannt, dass sich die Oberkante in der Mitte 1,52 Meter und an 

den Pfosten 1,55 Meter über dem Boden befindet. Beim Einzel ist die hintere Begrenzungslinie gleichzeitig die Aufschlaglinie, 

beim Doppel befindet sich die Aufschlaglinie 76 Zentimeter vor der Grundlinie. 

Der hinter Teil eines Feldes wird in linkes und rechtes Aufschlagfeld geteilt. 

Die vier Zentimeter breiten Linien zählen zum Spielfeld.

 

 

3.  SPIELGERÄT


Das Gewicht des Schlägers beträgt zwischen 85 und 140 Gramm. Er wird aus Aluminium, Stahl, Holz oder Carbon hergestellt 

und ist insgesamt 68 Zentimeter lang. Der ovale Schlägerkopf ist 29 Zentimeter lang und 23 Zentimeter breit. 

Der Ball besteht aus einer mit 14 bis 16 Gänsefedern bestückten Korkkugel, die mit Leder überzogen ist. 

Heutzutage werden die Federn häufig auch aus Nylon oder Plastik hergestellt. 

Der Federball wiegt zwischen 4,73 und 5,50 Gramm. Einige nationale Verbände lassen auch Nylon oder Kunststoffbälle zu. 

Der Kopf des Federballs ist etwa 25 Millimeter breit, die Federn sind 70 Millimeter lang.

    


4.  SPIELREGELN-ZÄHLWEISE

(1) Punkterwerb: Bei der Rallypoint-Zählweise (gültig seit 6.5.2006) wird für jeden Ballwechsel („Rally“) ein Punkt vergeben.


(2) Aufschlagrecht: Als Aufschläger erhält man beim Gewinn des Ballwechsels einen Punkt, als Rückschläger einen Punkt und 

das Aufschlagrecht für den nächsten Ballwechsel. Es schlägt also stets die Seite auf, die den vorhergegangenen Ballwechsel gewonnen hat.


(3) Stellung im Einzel: Bei geradem eigenen Punktestand erfolgt Aufschlag von rechts, bei ungeradem von links. 

Das erste Aufschlagrecht wird ausgelost.


(4) Satzende: Gespielt wird auf zwei Gewinnsätze bis 21 Punkte pro Satz, wobei am Satzende ein Vorsprung von mindestens 

zwei Punkten erreicht sein muss. 

 

Dies gilt für alle Disziplinen, also auch für Dameneinzel. Da bei 21:20 kein Zweipunktevorsprung besteht, wird solange weiter gespielt, 

bis eine Partei zwei Punkte Vorsprung hat – maximal allerdings bis 30 Punkte. Bei 29-beide führt der nächste Punkt zum Satzgewinn. 

Knappstes Satzergebnis ist also 30:29.



5.  SPIELTECHNIK

Bei dieser Sportart ist das Stellungsspiel sehr wichtig, besonders im Doppel, wo lange Ballwechsel vorherrschen. 

Es gibt eine Vielzahl von Schlagarten, die in ihrer Stärke von leichten Stoppbällen bis zu heftigen Schmetterbällen reichen. 

Dies erfordert von den Spielern sowohl schnelle Reaktionen als auch eine enorme Ausdauer.